Claude Monet
Sein Werk
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| Seerosen - 1917 |
Die größte Inspiration zum malen erhält Claude Monet auf seinem eigenen Grundstück in Giverny. Hier lässt er einem großen Garten einrichten mit zahlreichen Obstbäumen, Pflanzen, Blumen und Teichen. Sechs Gärtner arbeiten an seinem Garten, um ihn so zu vollenden, dass es zu jeder Jahreszeit in ihm blüht. Von der asiatischen Kultur inspiriert lässt er viele japanische Elemente wie Bambus, Kirsch- und Aprikosenbäume in dem Garten einpflanzen. Diese exotische Garten-Landschaft spiegelt sich in Monets Bildern wieder und macht ihn in Paris besonders berühmt. Besonders bekannt sind die Motive von seiner japanische Holzbrücke, der er über seinen Seerosenteich bauen lies. Diese Motive malt er immer wieder, genau wie die Seerosen selber.
Claude Monet - Der Künstler und sein Motiv
Claude Monet fängt sein Motive malerisch zu verschiedene Tageszeiten, Licht-, und Wetterverhältnissen ein. Er versucht durch das malen mit hellen Farben und kurzer Pinselstrichen, das Licht aufzufangen. Seine berühmte Seerosen-Bilderserie zeigt dies deutlich.
Monet malt die Natur so wie er sie sieht und erlebte - ein Umstand, der nicht ganz von Ironie frei ist. Von Geburt an leidet Claude Monet an grauem Star und war deswegen extrem kurzsichtig. Erst 1923, drei Jahre vor seinem Tod, ermöglichen ihm zwei erfolgreiche Augenoperationen ein besseres sehen. All die Jahre davor habe er sich strikt geweigert, eine Brille zu tragen - so der britische Augenarzt und Kunstliebhaber Patrick Trevor-Roper. Monet soll dazu stets gesagt haben, so scharf die Welt dann doch nicht sehen zu wollen. Dennoch ist es heute umstritten, ob dies tatsächlich der Grund war für seine Art und Weise zu malen.
In das Werk "Impression, soleil levant" von 1872, wird deutlich, dass Monet nicht als Absicht hatte die genaue Wirklichkeit der Natur abzubilden, sondern versuchte die von ihm wahrgenommene Stimmung einzufangen.
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