El Lissitzky - Sein Werk

El Lissitzky zählt zu den wenigen Künstlern die mit ihrem Stil die Gestaltung ihrer Zeit prägten. Er gründet mit anderen Künstler den Konstruktivismus und ist stark beeinflusst vom Suprematismus.

Die geometrischen Elemente werden von ihm in, für jedermann verständlichen politischen Symbolismus verwandelt. De-Stijl und ebenso Bauhaus werden stark von seinen Werken beeinflusst. Die geometrischen Figuren auf seinen Bildern wirken wie Kompositionen, die eine räumliche Wirkung auf zweidimensionalen Flächen erzielen. Darin sieht Lissitzky eine Interaktion zwischen der Architektur und der Malerei, den zwei Bereichen, die er studiert hat. Während seiner Karriere treibt Lissitzky eine Anzahl von Projekten, Ideen und Bewegungen voran und erzielt damit große und bedeutende Auswirkung auf die zeitgenössische moderne Kunst. In dieser Form wirkt Lissitzky am stärksten in den Bereichen Grafikdesign, Ausstellungsgestaltung und Architektur.

Die Vision einer besseren Welt

El Lissitzky ist ein vielseitiger Künstler, der aktiv mir seiner Zeit bedeutenden Künstlern wie Hans Arp, Kasimir Malewitsch, Jan Tschichold, Willi Baumeister in Kontakt steht. Er schafft es als einer der wenigen abstrakten Maler, seinen ausschließlich zweidimensionalen Formen die Illusion einer dritten Dimension zu verleihen ("prouns"). Er verwendete scheinperspektivische Effekte. Ein Förderer Lissitzkys meint in einem Zitat über ihn: „Lissitzky hat die Vision einer Welt veranschaulicht, die frei sei von der räumlichen Tradition und in ihrer inneren Bewegung dynamischer sei als alles, was seine russischen Mitkämpfer sich vorgestellt hätten.“

Konstruktivismus
A Prounen 1925

An der Kunstschule von Witebsk wendet sich der Künstler El Lissitzky der abstrakten Malerei zu. Er gestaltet eine Reihe von Werken, die er "prouns" nennt. Mit diesen Begriff betitelt er seine gesamte künstlerische Tätigkeit. Er spricht von einem „Umsteigen“ - von der Malerei zur Architektur.

El Lissitzky gilt als die treibende Kraft innerhalb des russischen Konstruktivismus. Er arbeitet in der politischen Kunstabteilung der Sowjetunion und äußert sein politisches Engagement unter anderem darin, dass er Straßendekorationen, Plakate und Fahnen im konstruktivistischen Stile entwirft. In der Architektur machte er auf sich durch avantgardistische Projekte, wie der Lenin-Tribüne und dem Wolkenbügler, aufmerksam.

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