Emil Nolde
Sein Leben
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| Emil Nolde |
Nach seiner Lehre als Schnitzer und Möbelzeichner arbeitete er in Möbelwerkstätten. In Abendkursen an der Kunstgewerbeschule bildete er sich weiter. Er bekam danach in Berlin eine Anstellung als Lehrer für ornamentales Zeichnen und Modellieren. Hier entstanden seine erste Aquarelle und Zeichnungen. Für kurze Zeit war er als freischaffender Künstler unterwegs. Er bereist andere Länder und lies sich von diesen Reisen in seiner Kunst inspirieren.
1906-1907 war Emil Nolde in der Künstlergruppe "Die Brücke" engagiert. 1909 wechselte er seine Mitgliedschaft in die Berliner Sektion. Während dieser Zeit malt er mehrere Bilder mit religiösen Motiven. Er stellt in Berlin seine Bilder erfolgreich aus. Emil Nolde verbracht den größten Teil seines Lebens in Berlin und in Schleswig.
Von der Stadt auf das Land
Emil Nolde liebt die Natur und die Landschaft von Friesland und besitzt in Schleswig ein weiteres Haus. In seiner Malerei ist die friesländische Landschaft ein sehr beliebtes Thema. In seinem Haus in Seebüll errichtet er ein Atelier, in dem er auch den größten Teil seiner Gemälde malt.
Nach dem 2.Weltkrieg nimmt Nolde die dänische Staatsbürgerschaft an, obwohl er sich weiter als "Deutscher" bezeichnet. Auslöser für diese Entscheidung sind die anhaltenden Streitigkeiten über den Grenzverlauf zwischen Dänemark und Schleswig, bei dem nun sein Wohnort zu Dänemark gerechnet wird.
Emil Nolde stirbt am 13. April 1956 in Seebüll.
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| Nolde-Museum Seebüll |
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