Emil Nolde
Sein Werk
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| Noldes Geburtsort Burkal |
Mit seinen ausdrucksstarken Bildern, die er mit viel Leidenschaft malt, ist Nolde einer der führenden expressionistischen deutschen Maler. Sein Stil besteht aus flächigen Kompositionen mit harten Konturen in grellen Farben. Hauptsächlich verwendet Nolde die Farben Gelb, Orange und Rot.
Die Zeit Emil Noldes ist geprägt von starken politischen und gesellschaftlichen Wandlungen. Die künstlerischen Werte dieser Zeit ändern sich radikal. Harmonie und Schönheit ist nicht länger das Etikett unter dem Künstler arbeiten wollen. Autonomie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Unbeeinflusst von den Normen der Gesellschaft ist es ihnen wichtig, diesen autonomen Teil, den die Menschen in sich tragen, hervorzuheben.
Nolde versteht sich als deutscher Nationalist, er entwickelt aber seinen eigenen Malstil. Es trifft ihn, dass seine Bilder als "entartete Kunst" abgelehnt werden. Nachdem er 1941 Malverbot erteilt bekommt zieht er sich nach Sebüll zurück. In dieser Zeit entstehen seine "Ungemalten Bilder". Da er diese, im Geheimen entstandenen, Bilder ursprünglich auf Leinwand umsetzen will hat er seine Absichten und Gedanken dazu als "Randnotizen" festgehalten.
Emil Nolde und die Urkraft
Prägend für Noldes weiteren künstlerischen Verlauf, ist eine Reise nach Neu Guinea. Er will die menschlichen Urzustände ergründen. Die Erlebnisse mit der Natur und ihrer Urkraft in Beziehung zum Menschen drückt Nolde in seinen weiteren Werken aus. Er lässt sich inspirieren von den Urmenschen und ihrem Leben in der Natur als Teil vom Ganzen. Dies resultiert darin, dass er eine neue Harmonie kreiert, die mit dem alten Schönheitsbegriff nichts mehr zu tun hat. Nicht mehr die Form ist dominierend und bestimmend in den Bildern. Die Farbe als eigenständiger Wert ersetzt die Form. Für Emil Nolde war Farbe Kraft und Leben. Starke Harmonien aus Farben sind für ihn das wichtigste in seinem künstlerischen Schaffen.
Andere berühmte Werke:
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