Gino Severini
Sein Werk
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| Severini und Marinetti in Paris - 1912 |
Gino Severini interessiert sich als Futurist für das Moderne, das Tempo und die Dynamik der Gesellschaft. Maschinen jedoch, welche das Interesse vieler anderer Futuristen erregte, interessieren ihn lediglich nachrangig. Für Severini gilt sein Hauptinteresse der Beschäftigung mit dem Menschlichen Körper in Bewegung. Gewöhnliche Motive seiner Bilder sind Tänzerinnen oder andere Szenen aus Cabareten.
Severini experimentierte mit dem verbinden von Futurismus und Kubismus, insbesondere dem synthetischen Kubismus, zu einem Stil. Seine Bilder sind abstrakter im Vergleich zu anderen futuristischen Malern. Seine Originalität als Futurist zeigt sich in seinen Collagen, die er gerne als Technik verwendet. Das Bild “Dynamik Hieroglyphik of the Bal Tabarin” von 1912 ist ein Beispiel für seinen farb-starken, kubistisch inspirierten Futurismus.
Severinis Stil entwickelt sich weiter und er malt Stillleben, Figuren der Commedia dell'Arte und Instrumente. Er orientiert sich an Goldenen Schnitt und legt damit seinen Schwerpunkt auf die Harmonie geometrischer Formen. Der Bewegung im typischen Stil des Futurismus ist noch in seinen Werken zu erkennen, durch die darin dargestellte Bewegung, die Lichtverhältnisse und die Zeitverhältnisse. Kennzeichnend für Gino Severinis Werke sind seine Kubo-futuristischen Darstellungsformen geprägt durch die divisionistische Malweise.
Abschied und Rückkehr
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| gestorben in Paris |
Um 1930 findet Gino Severini zum Kubismus und vor allem zu den Werken von Pablo Picasso zurück. Severinis Werke wirken jetzt dekorativer als zuvor. Er experimentiert weiter mit verschiedenen Stilen und seine Werke werden allmählich abstrakter. Er pflegte Kontakte mit Künstlern aus der Abstraction-Création, eine Vereinigung für abstrakte Künstler in Paris.
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