Gustav Klimt
Sein Werk
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| Freundinnen - 1916-1917 |
Der Anfang der Karriere von Gustav Klimt ist geprägt vom „Historismus“, eine Stilrichtung, die er lange an der Kunsthochschule studiert hat. Er bringt es mit dieser Kunstform zu gesellschaftlich hochgeschätzten Gemälden. Ein Beispiel hierfür sind seine Wand- und Deckenmalereien und Portrait-Arbeiten. Trotz dieser Erfolge bricht er dennoch mit dieser Tradition ab.
Gustav Klimt wendet sich dem Jugendstil zu und gründet deren „Hochburg“ - die Wiener Sezession. Durch die Auseinandersetzung mit dem Jugendstil findet er seinen eigenen persönlichen Ausdruck. Er wird heute als der bedeutendste Maler seiner Stilepoche gezählt.
Der Schönheit der Natur
Typisch für die Jugendstil-Künstler, lässt sich Klimt von der Natur inspirieren. Seine Werke sind geprägt von floralen Motiven und Ornamenten. Seine zweidimensionale Flächenkunst wird durch die fließenden Linien, Ornamente und geometrisch-spiralförmigen Formen charakteristisch. Durch diese Art die Linienführung entsteht in seine Bilder ein Eindruck von Lebendigkeit. Traum und Symbolbilder kommen in seinen Bildern zum Ausdruck. Durch die Verwendung von Symbolen hat Klimt die Möglichkeit die alte Tradition in die neue Kunstrichtung zu integrieren.
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| Adam und Eva - 1917-1918 |
Seine Bilder sind durch starke Flächigkeit zu charakterisiert. In seiner „Goldene Periode“ bezieht er Blattgold in seine Gemälde mit ein, vor allem für den Hintergrund. Eines seiner berühmtesten Gemälde, "Der Kuß" - (1907-1908) ist in diese Periode entstanden. Silber und leuchtende Farben benutzt er ebenfalls. Gerade die mosaikartigen Muster, die in intensiven Farben gehalten sind, Silber und Gold, heben die Größe und Individualität von Klimts Kunst hervor.
Frauen, Erotik und Lebensfreude.
Durch seine Kunst setzt sich Klimt mit existenziellen Fragen auseinander. Leben und Tod, Freude und Angst, Gesundheit, Geburt sind Themen die sich in seinen Bildern zeigen. Der zentrale Punkt in seiner Kunst dreht sich um die Freude zum Leben. Er gibt dem Leben einem erotischen Ausdruck, beeinflusst vom ständigen Kampf zwischen den griechischen Göttern Eros und Thanatos. (Gott der Liebe und Gott des Todes.)
Gustav Klimts Hauptaugenmerk liegt auf Figuren- und Landschaftsbildern. Am liebsten malt er Menschen, und ganz besonders die „Frauen“. Er verehrt das weibliche Geschlecht, welches großen Einfluss auf seine Kunst hat. In vielen seiner Bilder stehen erotisch dargestellte und nackte Frau im Mittelpunkt. Klimt strebt mit seiner Arbeit danach, den Mythos der Frau zu ergründen.
Golden im Licht seiner Braut
In seiner goldenen Schaffensperiode malt Gustav Klimt einer seiner berühmtesten und mit Gold geschmückten Bilder:
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| Der Kuss - 1907-1908 |
Gustav Klimt war auch außerhalb des Jugendstils bedeutungsvoll. In der Kunstszene bringt er neue abstrakte Tendenzen ein. Er wird heute als Vorläufer des Phantastischen Realismus gesehen.
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