Paul Gauguin
Sein Leben
![]() |
| Paul Gauguin |
Als Gauguin zwanzig Jahre alt ist, stirbt seine Mutter. Er dient einige Jahre auf der See für die Kriegsmarine. Nach Beendigung der Dienstzeit arbeitet er als Börsenmakler. 1873 beginnt Gauguin mit der Malerei. Er heiratet noch im gleichen Jahr die Dänin Mette-Sophie Gad. Mit ihr bekommt er ein Jahr später sein erstes von vier Kindern.
In Paris lernt Paul Gauguin die Impressionisten kennen. Von ihnen lässt er sich inspirieren und sich in Malerei ausbilden. Ab 1880 schafft er es, sich als Maler einen Namen zu machen und 1883 eröffnet er sein eigenes Atelier. Er lebt ausschließlich von seiner Malerei. Anfangs hat er große Schwierigkeiten sein Geld damit zu verdienen und aus daraus resultierenden finanziellen Gründen zieht er mit seiner Familie von Paris weg. Für Gauguin folgte eine schwere Zeit mit Geld- und Familienkummer.
Ein paar Jahre später begegnet er dem Künstler Emil Bernad. Für ihn war dies sein Abschied vom Impressionismus. Zusammen mit Bernad formuliert er eine Art Philosophie die unter dem Begriff „Synthetism“ bekannt wird. Er reist nach England und besucht andere Länder, bevor er wieder nach Paris ohne seine Familie zurückkehrt.
Eine Künstlerfreundschaft
1888 arbeitet Gauguin intensiv mit Vincent van Gogh zusammen, der ihn auf den japanischen Holzschnitt aufmerksam macht. Mit van Gogh wohnt er eine kurze Zeit zusammen in Arles. Von dort kehrte er aber bald nach Paris zurück, da es zwischen den beiden zu schweren Auseinandersetzungen kommt.
![]() |
| Vairumati - 1897 |
Gauguin bewundert die Ehrlichkeit und Reinheit im Menschen. Er denkt, er könnte diese Qualitäten bei Menschen finden die noch unberührt von der Zivilisation wären. Die Suche nach diesen Menschen führt ihn nach "The Marqueses Island" auf Tahiti. Dort lebt er einen großen Teil seines Lebens und malt viele seiner bedeutungsvollsten und bekanntesten Gemälde.
Ende 1890 wird Paul Gauguin krank und 1903 stirbt er auf Tahiti.
Weiter lesen...


