Pablo Picasso - Sein Leben

Pablo Picasso ist einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Er steht als Vorbild und Inbegriff der Modernen Kunst, wie kaum ein anderer Künstler. Er ist Maler, Graphiker, Bildhauer und Mitbegründer des Kubismus.

Pablo Picasso wird am 25. Oktober 1881 in Malaga, Spanien geboren. Er ist der Sohn eines Kunst- und Zeichenlehrers. Sein vollständiger Name lautet: Pablo Diego José Santiago Francisco de Paula Juan Nepomuceno Crispín Crispiniano de los Remedios Cipriano de la Santisima Trinidad Ruiz Blasco y Picasso López.

Pablo Picasso gilt als Kunstgenie, er erschafft über 15.000 Gemälde, Skulpturen, Keramiken und vieles mehr.

Der Aufstieg eines Genies

Mit 15 Jahren besucht Picasso die Kunstschule in Barcelona. 4 Jahre später veröffentlicht er seine ersten Illustrationen in mehreren Zeitungen Barcelonas. Ab 1901 signiert er seine Arbeiten mit "Picasso". Zusammen mit einem Freund bringt er die Zeitschrift "Arte Joven" heraus. 3 Jahre später zieht er nach Paris und lernt dort Fernande Olivier kennen. Sie ist für Picasso einige Jahre lang seine Geliebte, Muse und Inspiration und sie steht Model für seine Werke.

Die ersten "papiers collés" (Klebebilder) entstehen 1911 - 1914. Auf ihnen „klebt“ Picasso verbindend, verschiedene Materialen wie Sand, Holz und Blech zusammen.

1917 entwirft Picasso für die Uraufführung der Oper „Parade“, von Jean Cocteau (französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf, 1889 - 1963) und Erik Satie (französischer Komponist und Pianist, 18661925) das Bühnenbild und die Kostüme. Picasso lernt dort auch Olga Koklowa kennen, die er ein Jahr darauf heiratet.

1925 beteiligt sich Picasso an einer surrealistischen Ausstellung mit seinem Werk „Drei Tänzer“. Marie-Thérèse Walter lernt er 2 Jahre später kennen, die von nun an seine neue Geliebte, Muse und Model ist.

1935 gebärt Marie-Thérèse Walter Picasso ein Kind, was zur Trennung mit seiner Ehefrau Olga Koklowa führt. Picasso erhält den Direktorenposten des Prado Museums in Madrid 1936. Er lernt nun seine zweite Geliebte Dora Maa kennen, die ihn ebenfalls als Model inspiriert. 1937 tritt Picasso nach einer Erklärung in der „New York Times“ in die republikanische Regierung der Republik Spaniens ein.

Malaga Picasso Geburtshaus
Picasso Geburtshaus (Malaga)

1943 lernt er Françoise Gilot kennen. Aus dieser Beziehung gehen 2 weitere Kinder hervor. Picasso wird die „Médaille de Reconnaissance Française“ von der französische Regierung verliehen.

1961 heiratet Picasso Jacqueline Roque und 2 Jahre später wird das Museo Picasso in Barcelona eröffnet. Am 8. April stirbt Pablo Picasso in Mougins und wird im Garten seines Schlosses beigesetzt.

Pablo Picasso und die Politik

1936 bricht in Spanien der Bürgerkrieg aus. Zu dieser Zeit arbeitet Picasso an seinem Gemälde „Guernica“. Den Auftrag für dieses Werk erhält er von der „Republik Spanien“, die sich gegen den Diktator Franco zur Wehr setzt. Das Gemälde wird dem breiten Publikum auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt und erlangt daraufhin Weltruhm.

Im seinem Testament verfügt Pablo Picasso darüber, dass dieses Gemälde nicht nach Spanien zurückkehren soll, solange Franco an der Macht ist. 1944, tritt Picasso in die Kommunistische Partei Frankreichs ein. Für die Pariser Weltfriedenskonferenz entwirft er das berühmte Plakat der Friedenstaube mit dem Zweig im Schnabel.

Picasso verewigt 1951 „Massaker von Korea“ - dieses Werk ist heute im Picasso-Museum Madrid zu sehen. Es stellt seinen Protest gegen die Amerikaner dar, die dort Krieg führen. Als Picasso zwei Jahre später sein Gemälde „Stalin“ malt, ist er, weder in der Sowjetunion noch in der USA, gern gesehen.

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