Claude Monet - Sein Leben

Claude Oscar Monet wird in Paris am 14. November 1840 geboren. Er wächst in Le Havre auf, einer Stadt an der Nord-West Küste Frankreichs. Dort beginnt Monet mit seiner Malerei. Schon in der Schule ist Monet für seine Karikaturen bekannt.

Später lernt Claude Monet dort den Leinwand-Händler Eugène Boudin kennen, der ihn dazu auffordert im Freien zu malen und damit bei ihm nach und nach die Leidenschaft für die Malerei unter freiem Himmel weckt. Monet liebt die Natur und das Meer.

1859 geht Monet nach Paris, an die Académie Suisse. Er lernt Camille Pissaro dort kennen. 1861 wird er auf sieben Jahre zum Militärdienst verpflichtet. Er erkrankt aber an Typhus und bricht 1862 aus gesundheitlichen Gründen seinen Militärdienst ab. Er kehrt zur Erholung nach Le Havre zurück. Seine Tante ermutigt ihn dazu, weiter Kunst zu studieren. Er lernt in der Zeit Johan Barthold Jongkind kennen und arbeitet mit ihm zusammen. Aus dieser Zeit stammt folgendes Zitat: "Ihm verdanke ich die abschließende Erziehung meines Auges."

Claude Monet - ein neuer Kunststil entsteht

Bedingt durch den Preußisch-Französichen Krieg ziehen er und Pissaro nach London. Es entstehen Bilder von der Themse und dem Hyde Park. William Turner´s Werk beeindruckt ihn stark. In Paris bildet er mit den Künstlern Pissaro, Bazille, Renoir und Sisley eine Künstler-Gemeinschaft, die heute als Gründer des Impressionismus angesehen werden. 1874 stellt Monet in Paris eines seiner Werke, mit dem Namen "Impression, Sonnenaufgang", aus. Dieses Bild, mit seinen für seine Zeit äußerst kräftigen Farben, wird von den Kritikern als unfertig angesehen. Daraufhin wird es spöttisch "Impressionismus" genannt - angelehnt an den Bildtitel mit der Bedeutung von "unvollendeter und noch roher Eindruck / Impression". Dieses Ereignis gilt als die Geburtsstunde dieser neuen Kunstrichtung.

Die, seit etwa 1850 nach Europa gelangten japanischen Holzschnitte, üben großen Einfluss auf Monets Bildgestaltung aus. Monets finanzielle Situation ist anfangs und lange Zeit bescheiden und der Gewinn aus seiner Kunst reicht für ihn noch lange nicht zum Leben aus. 1883 kann Monet in London seine Werke das erste mal in einer offiziellen Einzelausstellung vorstellen.

Kunst des Impressionismus, Künstler: Claude Monet
Wasserlilien - 1899

In diesem Jahr kauft er sich von seinen ersten finanziellen Gewinnen sein Haus in Giverny bei Paris und lebte dort. Der Blumengarten seines Hauses, den er selbst bis ins kleinste Detail gestaltet, wurde in seinen letzten Jahren zur Inspiration vieler seiner Bilder. Claude Monet leidet am Ende seines Lebens an Krebs und Rheumatismus. Er konnte nur noch sehr schlecht sehen und unterzog sich mehreren Operationen an seinen Augen. Er malte aber bis zu seinem Tode am 6. Dezember 1926 weiter. Bis zu seinem Lebensende, im Alter von 86 Jahren, behält er seinen impressionistischen Stil bei.

Weiter lesen ...