Claude Monet
Sein Leben
![]() |
| Claude Monet |
Später lernt Claude Monet dort den Leinwand-Händler Eugène Boudin kennen, der in dazu auffordert im Freien zu malen und bei ihm die Leidenschaft für die Malerei unter freiem Himmel weckt. Monet liebt die Natur und das Meer.
1859 geht Monet nach Paris, an die Académie Suisse. Er lernt Camille Pissaro dort kennen. 1861 wird er auf sieben Jahre zum Militärdienst verpflichtet. Er erkrankt aber an Typhus und wird bricht 1862 aus gesundheitlichen Gründen ab. Er kehrt zur Erholung nach Le Havre zurück. Seine Tante ermutigt ihn dazu weiter Kunst zu studieren. Er lernt in der Zeit Johan Barthold Jongkind kennen und arbeitet mit ihm zusammen. Aus dieser Zeit stammt folgendes Zitat: "Ihm verdanke ich die abschließende Erziehung meines Auges."
Claude Monet - ein neuer Kunststil entsteht
Bedingt durch den Preußisch-Französichen Krieg ziehen er und Pissaro nach London. Es entstehen Bilder von der Themse und dem Hyde Park. William Turner´s Werk beeindruckt ihn stark. In Paris bildet er mit Pissaro, Bazille, Renoir und Sisley eine Künstler-Gemeinschaft, die heute als Gründer des Impressionismus gesehen wird. 1874 stellt Monet in Paris eines seiner Werke, mit dem Namen "Impression, Sonnenaufgang", aus. Das Bild "Impression, Sonnenaufgang", mit seinen kräftigen Farben, wird von den Kritikern als unfertig angesehen. Daraufhin wird es spöttisch "Impressionismus" genannt. Dieses Ereignis gilt als die Geburtsstunde dieser neuen Kunstrichtung.
Die, seit etwa 1850 nach Europa gelangten japanischen Holzschnitte üben großen Einfluss auf Monets Bildgestaltung aus. Monets finanzielle Situation ist anfangs und lange Zeit bescheiden und der Gewinn aus seiner Kunst reicht ihm lange nicht zum Leben aus. 1883 kann Monet in London seine Werke das erste mal in einer Einzelausstellung vorstellen.
![]() |
| Wasserlilien - 1899 |
Weiter lesen...


