Kreisförmige abstrakte Komposition Hilma af Klints in Blau, Gelb, Schwarz und Weiß mit zahlreichen Spiralen, Linien und ovalen Formen.
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Hilma af Klint, „Die großen Figurenbilder, Nr. 5 – Der Schlüssel zu allen bisherigen Arbeiten“, 1907. Das frühe Tempelbild bündelt Kreise, Spiralen und polare Formen zu einer vielschichtigen Bildsprache.

Im November 1906 beginnt Hilma af Klint mit einem Werk, das in der Kunst ihrer Zeit nahezu beispiellos ist. In den folgenden Jahren entstehen Bilder aus leuchtenden Farben, organischen Gebilden, Buchstaben, Spiralen und geometrischen Formen. Viele von ihnen zeigen keine sichtbare Wirklichkeit mehr. Sie sollen vielmehr Entwicklungen und Kräfte darstellen, die nach Hilma af Klints Überzeugung hinter der materiellen Welt wirken.

Die Künstlerin bezeichnet den gesamten Zyklus als „Gemälde für den Tempel“. Bis 1915 entstehen 193 Arbeiten, die sie in zahlreiche Gruppen und Serien unterteilt. Einige sind klein und wirken wie diagrammartige Studien. Andere erreichen eine Höhe von mehr als drei Metern.

Hilma af Klint betrachtet diese Bilder nicht als gewöhnliche Aufträge, die für einen Sammler, eine Galerie oder eine öffentliche Ausstellung entstehen. Sie versteht ihre Arbeit als eine Aufgabe, die ihr aus einer geistigen Welt übertragen worden ist. Dennoch verbinden sich in den Gemälden ihre jahrelange akademische Ausbildung, ihre genaue Naturbeobachtung und die Erfahrungen aus den automatischen Zeichnungen von „De Fem“.

Der Beginn eines außergewöhnlichen Bilderzyklus

Nach ihren Aufzeichnungen erhält Hilma af Klint Anfang 1906 von dem geistigen Wesen Amaliel den Auftrag, eine umfassende Folge von Bildern zu schaffen. Sie nimmt diese Aufgabe an und bereitet sich mehrere Monate darauf vor.

Im November beginnt sie mit der ersten Werkgruppe. Die Bilder entstehen nicht als voneinander unabhängige Einzelwerke. Von Anfang an denkt Hilma af Klint in zusammengehörigen Reihen, Entwicklungsstufen und wiederkehrenden Gegensätzen.

Das übergreifende Thema ist die Entwicklung des Menschen und der gesamten Schöpfung. Geist und Materie, männlich und weiblich, Licht und Dunkelheit oder Entstehen und Vergehen erscheinen als gegensätzliche Kräfte. Das Ziel dieser Entwicklung liegt für Hilma af Klint jedoch nicht im Sieg einer Seite über die andere. Die Gegensätze sollen sich annähern und schließlich in einer höheren Einheit miteinander verbinden.

Der Tempel im Titel lässt sich dabei auf unterschiedliche Weise verstehen. Hilma af Klint denkt an einen möglichen Ort, an dem die Bilder eines Tages gemeinsam gezeigt werden könnten. Zugleich kann der Tempel als Sinnbild des menschlichen Körpers verstanden werden, in dem die Seele ihre Entwicklung durchläuft.

„Urchaos“ – Bilder einer entstehenden Welt

Die erste Gruppe trägt den Titel „Urchaos“. Sie besteht aus 26 vergleichsweise kleinen Arbeiten, die Hilma af Klint 1906 und 1907 malt.

Kreise, Spiralen, Wellen, Schlangenlinien und Buchstaben bewegen sich über meist helle Farbflächen. Einige Formen erinnern an Samen, Eier, Zellen oder andere Bestandteile des Lebens. Gegenständliche und abstrakte Elemente lassen sich nicht immer voneinander trennen.

Hilma af Klint versucht in diesen Bildern, den Übergang von einer ursprünglichen Einheit in eine Welt der Gegensätze darzustellen. Aus etwas Ungeteiltem entstehen verschiedene Kräfte, Formen und Richtungen. Die sichtbare Welt erscheint nicht als fertiger Zustand, sondern als ein fortlaufender Prozess.

Bestimmte Farben und Zeichen verbindet die Künstlerin mit unterschiedlichen Prinzipien. Blau und Gelb können beispielsweise für weibliche und männliche Kräfte stehen. Die Buchstaben U und W verwendet sie häufig für Geist und Materie. Diese Bedeutungen bleiben jedoch nicht in jedem Bild gleich. Hilma af Klints Symbolwelt ist kein einfaches Alphabet, das sich mit einem festen Schlüssel vollständig übersetzen lässt.

Malen als geführter Vorgang

Hilma af Klint beschreibt später, wie schnell und sicher sie während der ersten Arbeitsphase malt. Nach ihrem eigenen Empfinden entstehen die Bilder durch sie hindurch, ohne dass sie vorher genaue Entwürfe anfertigt oder jedes Motiv bewusst plant.

Diese Selbstbeschreibung darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine erfahrene Künstlerin am Werk ist. Hilma af Klint beherrscht den Umgang mit Farbe, kennt kompositorische Zusammenhänge und kann auch große Flächen sicher bearbeiten. Ihre Ausbildung versetzt sie überhaupt erst in die Lage, die empfangenen inneren Bilder in eine sichtbare Form zu übertragen.

Die Gemälde entstehen deshalb weder ausschließlich aus bewusster Planung noch als vollkommen zufällige Ergebnisse. Hilma af Klint arbeitet in einem Zwischenbereich: Sie lässt Formen entstehen, folgt ihrer inneren Wahrnehmung und ordnet die fertigen Bilder anschließend in ein genaues System ein.

Monumentales abstraktes Gemälde auf violettem Grund mit zwei großen gelben Formen, grünen Kreisen, Spiralen und roten Pflanzenmotiven.
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Hilma af Klint, „Die zehn Größten, Nr. 7 – Erwachsenenalter“, 1907. In monumentalen Formen und leuchtenden Farben übersetzte die Künstlerin die menschlichen Lebensalter in abstrakte Bildwelten.

Bildnachweis

Hilma af Klint creator QS:P170,Q436267 , Hilma af Klint - The Ten Largest No. 7 - Adulthood - 1907, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Von „Eros“ zu den zehn größten Bildern

Im Jahr 1907 nimmt das Projekt immer größere Ausmaße an. Hilma af Klint malt unter anderem die Reihen „Eros“ und „Die großen Figurenbilder“. Ihre Formen werden freier, ihre Farben leuchtender und die Abkehr von der sichtbaren Wirklichkeit immer deutlicher.

Die „Eros“-Bilder sind von rosa Farbtönen, geschwungenen Linien und organischen Formen geprägt. Ihr Thema ist die verbindende Kraft der Liebe. Eros erscheint nicht als antiker Gott in menschlicher Gestalt, sondern als eine Energie, die Gegensätze aufeinander zuführt und Entwicklung ermöglicht.

Noch im selben Jahr entstehen jene Werke, die heute zu Hilma af Klints bekanntesten Bildern gehören.

„Die zehn Größten“

Zwischen November und Dezember 1907 malt Hilma af Klint innerhalb von nur etwa 40 Tagen die Serie „Die zehn Größten“. Jedes der Bilder ist mehr als drei Meter hoch. Die Werke entstehen mit Temperafarben auf großen Papierbahnen, die später auf Leinwand aufgezogen werden.

Aufgrund ihres gewaltigen Formats liegen die Papierbahnen während des Malens wahrscheinlich auf dem Boden des Ateliers. Hilma af Klint kann die Kompositionen deshalb nicht aus größerer Entfernung überblicken. Sie bewegt sich beim Arbeiten unmittelbar über die Flächen und wird gewissermaßen selbst Teil des Bildraums.

Die zehn Gemälde stellen vier Lebensalter dar: Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter. Orange, Rosa, Violett und helle Blautöne bilden ihre farbigen Räume. Darin schweben Blüten, Spiralen, Kreise, geschwungene Schriftzeichen und Formen, die an biologische Vorgänge erinnern.

Die Bilder erzählen das menschliche Leben nicht durch einzelne Personen oder Ereignisse. Stattdessen übersetzt Hilma af Klint Wachstum, Reife und Alterung in Farben, Rhythmen und Bewegungen. Die Lebensalter erscheinen als geistige Zustände und nicht als naturgetreue Szenen.

In den Bildern zur Kindheit und Jugend wirken viele Formen leicht, verspielt und in Bewegung. Die Darstellungen des Erwachsenenalters werden dichter und komplexer. In den beiden Bildern zum Alter verändert sich die Komposition erneut: Die Formen werden zurückhaltender, symmetrischer und stärker geometrisch geordnet.

„Die zehn Größten“ sind radikal, weil sie jede vertraute Vorstellung davon überschreiten, wie ein Gemälde um 1907 auszusehen hat. Sie sind weder traditionelle Historienbilder noch Landschaften, Porträts oder dekorative Entwürfe. Gleichzeitig entstehen sie weitgehend unabhängig von den Kunstbewegungen, die wenige Jahre später öffentlich mit der abstrakten Malerei verbunden werden.

111 Bilder in weniger als zwei Jahren

Bis zum Frühjahr 1908 erschafft Hilma af Klint insgesamt 111 Arbeiten für den Tempelzyklus. Neben den bereits genannten Gruppen entstehen weitere Reihen wie „Der Siebenstern“ und „Die Evolution“.

In „Die Evolution“ setzt sie sich erneut mit Entwicklung und Veränderung auseinander. Dabei verbindet sie naturwissenschaftlich geprägte Vorstellungen von Evolution mit der theosophischen Idee einer geistigen Entwicklung. Der Mensch verändert sich demnach nicht nur körperlich, sondern durchläuft verschiedene Stufen des Bewusstseins.

Die große Zahl der Bilder und ihre schnelle Entstehung zeigen, mit welcher Intensität Hilma af Klint arbeitet. Doch im Jahr 1908 kommt diese erste Schaffensphase plötzlich zum Ende.

 Schwarzweißporträt Rudolf Steiners um 1905; er sitzt im dunklen Anzug mit verschränkten Armen und blickt in die Kamera.
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Rudolf Steiner um 1905. Die Begegnung mit dem Theosophen und späteren Begründer der Anthroposophie wurde für Hilma af Klint zu einer wichtigen, zugleich ernüchternden Erfahrung.

Bildnachweis

Otto Rietmann, Steiner um 1905, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Auflösung, Begegnung und Unterbrechung

Auch innerhalb von „De Fem“ haben sich die Beziehungen verändert. Nach den Aufzeichnungen der Gruppe soll Hilma af Klint eine führende Rolle übernehmen. Die anderen Frauen akzeptieren diese neue Ordnung jedoch nicht. Es kommt zu einer Krise, und die langjährige gemeinschaftliche Arbeit löst sich Anfang 1908 weitgehend auf.

Hilma af Klint setzt ihren eigenen Weg fort. Die Bilder für den Tempel sind nun nicht mehr Bestandteil einer gemeinsamen Praxis. Sie werden zunehmend zu ihrem persönlichen Lebenswerk.

Die Begegnung mit Rudolf Steiner

Im März 1908 begegnet Hilma af Klint erstmals Rudolf Steiner. Er ist zu dieser Zeit ein einflussreicher Vertreter der Theosophie und wird später die Anthroposophie begründen. Seine Vorträge über geistige Entwicklung, Religion und Erkenntnis interessieren die Künstlerin sehr.

Hilma af Klint lädt Steiner in ihr Atelier ein. Spätestens um 1910 zeigt sie ihm wahrscheinlich Teile der „Gemälde für den Tempel“. Seine Reaktion scheint zurückhaltend und gegenüber ihrer mediumistischen Arbeitsweise eher kritisch gewesen zu sein. Ihm wird außerdem die Aussage zugeschrieben, dass viele Jahre vergehen müssten, bevor die Bilder verstanden werden könnten.

Die Begegnung wird später häufig so erzählt, als habe Steiner Hilma af Klints Kunst vollständig abgelehnt und dadurch ihre mehrjährige Schaffenspause ausgelöst. So eindeutig lässt sich der Ablauf jedoch nicht rekonstruieren. Seine Haltung dürfte sie beschäftigt und möglicherweise verunsichert haben, aber auch ihre persönliche Lebenssituation verändert sich grundlegend.

Vier Jahre ohne Tempelbilder

Hilma af Klints Mutter ist inzwischen erblindet und benötigt zunehmend Unterstützung. Im Frühsommer 1908 gibt die Künstlerin ihr großes Atelier in der Hamngatan auf und richtet sich einen kleineren Arbeitsraum im Wohnhaus an der Brahegatan ein.

Damit fehlen ihr die räumlichen Möglichkeiten, um weiterhin Gemälde von vergleichbarer Größe zu schaffen. Die Betreuung ihrer Mutter nimmt zudem viel Zeit in Anspruch. Von 1908 bis 1912 unterbricht Hilma af Klint die Arbeit an den „Gemälden für den Tempel“.

Diese Jahre sind dennoch keine geistige Pause. Sie liest Schriften Rudolf Steiners, beschäftigt sich mit Rosenkreuzertum und esoterischem Christentum und versucht, ihre bisherigen Erfahrungen besser zu verstehen. Ihre Vorstellungen verändern sich – und mit ihnen wird sich auch ihre Malerei wandeln.

Hilma af Klints Altarbild Nr. 1: Eine breite farbige Pyramide führt auf schwarzem Grund zu einer großen goldenen Sonnenscheibe.
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Hilma af Klint, „Altarbild Nr. 1“, Gruppe X, 1915. Die aufsteigende Farbpyramide und die goldene Sonnenscheibe gehören zum feierlichen Abschluss der „Gemälde für den Tempel“.

Die Rückkehr zu den Tempelbildern

1912 nimmt Hilma af Klint die Arbeit an dem Zyklus wieder auf. In den folgenden drei Jahren entstehen weitere 82 Bilder.

Die zweite Arbeitsphase unterscheidet sich von der ersten. Hilma af Klint fühlt sich weiterhin mit einer geistigen Ebene verbunden, doch ihre eigene Auslegung gewinnt an Bedeutung. Sie erlebt ihre Hand nicht mehr im gleichen Maße als unmittelbar geführt. Stattdessen übernimmt sie mehr Verantwortung für die Gestaltung und Interpretation der empfangenen Eindrücke.

Ihre Formen werden nun häufig geometrischer. Gleichzeitig treten christliche Zeichen deutlicher hervor. Kreuze, Tauben und altarähnliche Kompositionen verbinden sich mit ihrer bereits entwickelten Sprache aus Kreisen, Spiralen, Dreiecken und Buchstaben.

1913 spricht Hilma af Klint in Stockholm über ihre spirituelle Entwicklung und nimmt an einem Kongress der Theosophischen Gesellschaft teil. In diesem Umfeld zeigt sie einzelne spirituelle Arbeiten. Ein Zugang zum öffentlichen Kunstbetrieb entsteht daraus jedoch nicht.

Wie getrennt ihre beiden künstlerischen Welten weiterhin bleiben, zeigt sich 1914 bei der Baltischen Ausstellung in Malmö. Dort präsentiert Hilma af Klint ein naturalistisches Gemälde. In der russischen Abteilung sind gleichzeitig Arbeiten Wassily Kandinskys zu sehen. Es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass die beiden sich begegnen oder ihre vollkommen unterschiedlichen Wege zur abstrakten Kunst miteinander vergleichen.

„Der Schwan“ – Gegensätze suchen die Einheit

Zwischen Oktober 1914 und März 1915 malt Hilma af Klint die 24 Arbeiten der Serie „Der Schwan“. Zu Beginn begegnen sich ein schwarzer und ein weißer Schwan. Die Tiere stehen einander gegenüber, berühren sich und scheinen zugleich zu kämpfen und sich anzuziehen.

Im Verlauf der Serie lösen sich ihre Körper zunehmend in geometrische Formen auf. Kreise, Farbflächen und Linien treten an die Stelle der Tiere. Gegenständliche Bilder verwandeln sich Schritt für Schritt in abstrakte Kompositionen.

Der schwarze und der weiße Schwan verkörpern Gegensätze wie Licht und Dunkelheit, Leben und Tod oder männlich und weiblich. Hilma af Klint sucht jedoch erneut nach einem Zustand, in dem diese Pole nicht mehr gegeneinanderstehen. Am Ende der Serie kehrt das Schwanenpaar zurück: miteinander verbunden, aber dennoch als zwei eigenständige Wesen erkennbar.

Auf „Der Schwan“ folgt 1915 die Reihe „Die Taube“. Auch hier verbinden sich christliche und esoterische Vorstellungen. Die Taube kann Geist, Frieden und Einheit verkörpern. Zugleich greift Hilma af Klint den Kampf des heiligen Georg mit dem Drachen auf und überträgt den Gegensatz von Licht und Dunkelheit in ihre eigene Bildsprache.

Die drei Altarbilder

Den Abschluss der „Gemälde für den Tempel“ bilden 1915 drei großformatige „Altarbilder“. Hilma af Klint versteht sie als eine Zusammenfassung des gesamten Zyklus.

Zwei Bilder werden jeweils von einem großen Dreieck bestimmt. In einem weist es nach oben, im anderen nach unten. Die Bewegungen können als zwei Richtungen geistiger Entwicklung gelesen werden: als Aufstieg aus der materiellen Welt zu einer höheren Einheit und als Abstieg des Geistigen in die Vielfalt der sichtbaren Welt.

Das dritte Bild zeigt einen großen goldenen Kreis. In seinem Inneren befindet sich ein kleiner Stern. Die vielen Gegensätze und Entwicklungsstufen der vorangegangenen Serien scheinen hier in einer umfassenden Einheit aufgehoben zu sein.

Mit diesen drei Bildern beendet Hilma af Klint 1915 den Zyklus. Nach neun Jahren, einer langen Unterbrechung und zwei deutlich unterschiedlichen Arbeitsphasen liegen 193 miteinander verbundene Werke vor.

Für Hilma af Klint ist damit eine große Aufgabe erfüllt. Doch die Bilder haben noch keinen dauerhaften Ort und erreichen nur wenige Betrachter. Die Künstlerin wird sich in den kommenden Jahren intensiv damit beschäftigen, ihr eigenes Werk zu ordnen, zu verstehen und für eine Zukunft zu bewahren, von der sie glaubt, dass sie ihren Bildern offener begegnen könnte.

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