Wie Dantes Göttliche Komödie zu einem begehbaren Bilderraum wurde

Ein Gedicht wird gelesen – einen Freskenraum betritt man. Im Dante-Zimmer des Casino Massimo in Rom verschmelzen beide Erfahrungen miteinander. Joseph Anton Koch und Philipp Veit übertrugen Dantes Reise durch Hölle, Läuterungsberg und Paradies nicht in ein einzelnes Bild, sondern auf die Wände und die Decke eines ganzen Raumes.

Die hier betrachtete Fotografie macht diese besondere Form der Erzählung sichtbar. Unten und an den Wänden begegnen uns Szenen der irdischen und jenseitigen Wanderung. Darüber öffnet sich Veits Darstellung des Paradieses. Wer in diesem Zimmer steht, muss den Blick schweifen lassen, sich drehen und nach oben schauen. Aus Dantes Text wird dadurch eine räumliche Erfahrung.

Bilddaten

Der Freskenraum

  • Künstler: Joseph Anton Koch und Philipp Veit
  • Titel: Dante-Zimmer, italienisch Stanza di Dante
  • Entstehungszeit: etwa 1818 bis 1828
  • Ausführung: Philipp Veit malte das Paradies an der Decke, etwa 1818 bis 1824; Joseph Anton Koch gestaltete die Wandfresken zu Hölle und Purgatorium, vor allem 1825 bis 1828
  • Technik: Freskomalerei
  • Literarische Vorlage: Dante Alighieri, Göttliche Komödie
  • Ort: Casino Massimo in der Villa Giustiniani Massimo, Rom

Die Zuordnung der Decke an Veit und der Wände an Koch ist auch in den getrennten Bildsammlungen von Wikimedia Commons dokumentiert. Das Dante-Zimmer gehört zu drei Räumen, die mit Szenen aus Werken von Dante, Ariost und Tasso ausgestattet wurden. Die offizielle Seite von Turismo Roma bezeichnet das Ensemble als ein besonders bedeutendes Zeugnis der Nazarener in Rom.

Die Fotografie

  • Urheber der Fotografie: Lalupa
  • Aufnahmedatum: 4. Oktober 2016
  • Originaltitel: Stanza di Dante P1130254.jpg
  • Maße der digitalen Aufnahme: 3.456 × 4.608 Pixel
  • Quelle: Wikimedia Commons
  • Lizenz: CC BY-SA 4.0

Bei dieser Werkseite müssen also zwei Ebenen unterschieden werden: Das eigentliche Kunstwerk ist der im 19. Jahrhundert geschaffene Freskenraum. Die Fotografie von 2016 ist eine spätere Aufnahme, die uns einen bestimmten Ausschnitt und Blickwinkel auf diesen Raum vermittelt.

Was ist auf der Fotografie zu sehen?

Die hochformatige Aufnahme richtet den Blick auf eine Wand des Dante-Zimmers und auf den darüberliegenden Teil der Decke. Im unteren Bildbereich öffnet sich eine Tür. Durch sie sind weitere Türen und Teile eines angrenzenden, ebenfalls ausgemalten Raumes zu erkennen. Diese Folge von Öffnungen zieht den Blick in die Tiefe.

Rings um die vordere Tür breitet sich ein großes Wandbild aus. Es zeigt den Anfang von Dantes Reise: In einer dunklen, felsigen Landschaft erscheint der Dichter mehrfach. Links unten sitzt oder liegt er erschöpft am Boden. Weiter oben versucht er, seinen Weg zwischen den wilden Tieren fortzusetzen, die ihm den Aufstieg versperren. Die Gestalten gehören zu Kochs Darstellung von Dante im finsteren Wald, den drei Tieren und der Begegnung mit dem römischen Dichter Vergil.

Am linken Bildrand ist nur ein schmaler Ausschnitt der benachbarten Wand zu sehen. Dadurch wird deutlich, dass die Darstellung nicht auf eine ebene Bildfläche begrenzt ist. Sie setzt sich um die Ecke fort und umgibt die Menschen im Zimmer.

Über einem kräftigen Gesims beginnt Veits Deckenmalerei. Dort stehen zahlreiche Figuren auf einer hellen, wolkenartigen Zone. Goldene Flächen und blaue Strahlen lenken den Blick weiter nach oben. Dieser obere Bereich gehört zum Paradies. Das Foto zeigt somit auf engem Raum zwei deutlich verschiedene Sphären: die unsichere, dunkle Welt der Reise an der Wand und die lichtvolle Ordnung des Himmels an der Decke.

Dantes Reise zwischen Wand und Decke

Dantes Göttliche Komödie erzählt eine Bewegung: Der Dichter verirrt sich in einem dunklen Wald, wird von Vergil durch die Hölle und über den Läuterungsberg geführt und gelangt schließlich mit Beatrice in das Paradies. Koch und Veit übersetzen diese Abfolge in die Architektur des Zimmers.

Kochs Hölle und Purgatorium entfalten sich an den vier Wänden. Veits Paradies befindet sich darüber an der Decke. Diese Verteilung ist nicht nur praktisch. Sie gibt Dantes Weg eine räumliche Richtung. Bedrohung, Irrweg, Strafe und Läuterung umgeben den Betrachter auf Augenhöhe; das Paradies verlangt dagegen, den Kopf zu heben.

Das Aufwärtsschauen erhält dadurch eine inhaltliche Bedeutung. Der körperliche Blick folgt der geistigen Bewegung des Gedichts: vom Dunkel zum Licht, von der Verirrung zur Erkenntnis und von der irdischen Welt zur göttlichen Ordnung.

Die Fotografie verstärkt diesen Eindruck. Ihr Hochformat führt das Auge von der Tür und der dunkleren Wandzone nach oben zum farbig leuchtenden Deckenbild. Diese Bewegung ist jedoch teilweise eine Wirkung der Aufnahme. Im wirklichen Raum kannst du dich drehen, zurücktreten und die einzelnen Szenen nacheinander betrachten. Das Foto legt dagegen einen einzigen Weg für den Blick nahe.

Ein Bilderzyklus statt eines Einzelbildes

Das Dante-Zimmer lässt sich nicht wie ein einzelnes Gemälde erfassen. Es ist ein Bilderzyklus: Mehrere Szenen gehören zusammen und erzählen Teile einer umfassenden Geschichte. Vergleichbar mit Kapiteln eines Buches besitzt jedes Bildfeld ein eigenes Thema. Erst im Zusammenspiel entsteht die größere Erzählung.

Dennoch unterscheidet sich der Freskenraum von einem Buch. Beim Lesen folgen die Seiten in einer festgelegten Reihenfolge aufeinander. Im Zimmer sind viele Szenen gleichzeitig vorhanden. Du entscheidest durch deinen Standort und deine Blickrichtung, welches Bild du zuerst wahrnimmst und wie du die Darstellungen miteinander verbindest.

Das Gesims zwischen Wand und Decke wirkt dabei wie eine sichtbare Grenze. Es trennt zwei Bereiche und verbindet sie zugleich: Unterhalb entfaltet sich die mühsame Reise, oberhalb erscheint ihr Ziel. Türen, Ecken und Wandflächen werden nicht als Störungen behandelt. Sie gliedern die Erzählung und machen die vorhandene Architektur zu einem Bestandteil des Kunstwerks.

Wie wirken Figuren, Farben und Raum zusammen?

Koch ordnet die Figuren in eine Landschaft, deren Felsen, Bäume und Abgründe die Gefahr der Reise mittragen. Dante ist an seiner roten Kleidung wiederzuerkennen. Weil er innerhalb eines Bildfeldes in verschiedenen Momenten erscheint, kann eine längere Handlung auf einer einzigen Fläche erzählt werden. Diese sogenannte simultane Darstellung war bereits in älteren Bildzyklen gebräuchlich.

Die Figuren sind durch klare Umrisse, deutliche Gesten und voneinander abgesetzte Farbflächen gut zu unterscheiden. Das erleichtert das Lesen der Handlung. Zugleich erinnert diese übersichtliche Gestaltung an die Kunst der italienischen Renaissance, an die sich die Nazarener bewusst anlehnten.

Veits Paradies wirkt heller und geordneter. Die Figuren sind in einer nach oben strebenden Komposition zusammengeführt. Gold und Blau lösen den dargestellten Raum stärker von der felsigen Landschaft der Wand. Der Himmel erscheint nicht einfach als Fortsetzung des irdischen Schauplatzes, sondern als eine andere Wirklichkeit.

Der Kontrast zwischen Wand und Decke ist deshalb zugleich ein Kontrast zwischen zwei Erfahrungen: Unten muss Dante handeln, zweifeln und Hindernisse überwinden. Oben ordnen sich die Gestalten in ein übergeordnetes Ganzes ein.

Zwei Künstler, ein gemeinsames Programm

Das Zimmer trägt keine einheitliche Handschrift. Veit und Koch übernahmen verschiedene Abschnitte und arbeiteten zu unterschiedlichen Zeiten daran. Trotzdem sind ihre Fresken durch die literarische Vorlage und durch die Architektur des Raumes verbunden.

Gerade diese Zusammenarbeit passt zur Kunstauffassung der Nazarener. Sie verstanden große Wandmalereien nicht nur als Gelegenheit zur persönlichen Selbstdarstellung. Ein gemeinsam entwickelter Zyklus sollte eine umfassende Geschichte erzählen und sich dauerhaft mit einem bestimmten Ort verbinden.

Auch die Wahl der Freskotechnik war bedeutsam. Dabei werden Farbpigmente auf frischen Kalkputz aufgetragen. Beim Trocknen verbinden sich Farbe und Wand. Das Bild ist daher nicht einfach vor die Architektur gehängt, sondern wird materiell zu einem Teil des Gebäudes.

Die Nazarener knüpften damit an Wandmalereien des Mittelalters und der Renaissance an. Ihre Rückwendung zur älteren Kunst bedeutete jedoch keine bloße Kopie. Sie nutzten historische Formen, um Literatur, Religion und ein neues Verständnis gemeinschaftlicher Kunst miteinander zu verbinden.

Was zeigt die Fotografie – und was kann sie nicht zeigen?

Die Aufnahme ist besonders wertvoll, weil sie Wand, Decke, Gesims und Tür in ihrem räumlichen Zusammenhang zeigt. Detailfotografien können einzelne Figuren genauer wiedergeben, doch sie lassen leicht vergessen, dass diese Figuren für einen bestimmten Ort geschaffen wurden.

Gleichzeitig ist die Fotografie keine neutrale Wiedergabe. Der Standort der Kamera, das Hochformat und die Neigung nach oben betonen den Aufstieg von der Wand zur Decke. Der helle Durchblick in den nächsten Raum konkurriert mit den gemalten Szenen und verleiht der Tür eine starke Wirkung. Sie kann wie eine weitere Station oder ein Übergang erscheinen, obwohl diese Bedeutung vor allem durch den gewählten Bildausschnitt entsteht.

Auch Helligkeit und Farbe verändern sich. Der untere Wandbereich wirkt auf der Aufnahme dunkler, während der Raum hinter der Tür sehr hell erscheint. Vor Ort passen sich die Augen an wechselnde Lichtverhältnisse an; eine Kamera hält nur eine bestimmte Belichtung fest.

Vor allem fehlt die Bewegung. Im Zimmer kannst du dich um die eigene Achse drehen, Entfernungen verändern und die Decke aus verschiedenen Positionen betrachten. Die Fotografie macht den Raum sichtbar, ersetzt aber nicht seine körperliche Erfahrung.

Praktische Bildinterpretation Schritt für Schritt

Bei einer Fotografie von einem Freskenraum solltest du Kunstwerk und Aufnahme zunächst getrennt untersuchen. So vermeidest du es, jede Wirkung des Fotos automatisch den Malern zuzuschreiben.

1. Beschreibe den sichtbaren Raum

Beginne mit sicheren Beobachtungen: Die Aufnahme ist hochformatig. Eine Tür liegt fast in der Mitte. Fresken bedecken Wand und Decke. Ein Gesims trennt beide Zonen. Der Blick ist nach oben gerichtet.

2. Erkenne die dargestellte Handlung

Suche wiederkehrende Figuren und auffällige Merkmale. Dante ist an seinem roten Gewand erkennbar. Die wilde Landschaft und die Tiere verweisen auf den Beginn der Göttlichen Komödie. Die hellere Szene an der Decke gehört zum Paradies.

3. Untersuche die räumliche Ordnung

Frage, warum bestimmte Themen an bestimmten Stellen erscheinen. Hölle und Purgatorium liegen an den Wänden, das Paradies an der Decke. Aus dieser Anordnung lässt sich die Deutung einer Bewegung vom Dunkel zum Licht und von unten nach oben entwickeln.

4. Beziehe die Fotografie ein

Prüfe, was der Fotograf durch Standort und Ausschnitt hervorhebt. Das Hochformat und der aufwärts gerichtete Blick verstärken den Eindruck des Aufstiegs. Die Tür erzeugt Tiefe und verbindet das Dante-Zimmer optisch mit weiteren Räumen.

5. Formuliere eine Deutung

Eine mögliche Kernaussage

Das Dante-Zimmer verwandelt die Göttliche Komödie in eine körperlich erfahrbare Bilderzählung. Kochs Wandfresken umgeben den Betrachter mit den Gefahren und Prüfungen der Reise, während Veits Paradies den Blick nach oben lenkt. Die Fotografie betont diese Aufwärtsbewegung, kann den begehbaren Zusammenhang des gesamten Zyklus jedoch nur ausschnitthaft wiedergeben.

Diese Deutung stützt sich auf sichtbare Merkmale. Sie verbindet Motiv, Anordnung, Architektur und fotografischen Blick, ohne eine nicht belegbare Absicht zu behaupten.

Warum ist das Dante-Zimmer für die Nazarener wichtig?

Das Zimmer bündelt mehrere Ziele der Gruppe:

  • Die Nazarener erneuern die Freskomalerei als ortsgebundene Kunstform.
  • Mehrere Künstler arbeiten an einem gemeinsamen, übergeordneten Programm.
  • Eine berühmte literarische Erzählung wird in klar lesbare Bilder übersetzt.
  • Mittelalter und Renaissance dienen als Vorbilder für eine Kunst des 19. Jahrhunderts.
  • Architektur, Malerei und die Bewegung des Betrachters bilden eine Einheit.

Dabei zeigt das Casino Massimo auch, dass sich die Nazarener nicht ausschließlich mit biblischen Stoffen beschäftigten. Dante verband für sie Dichtung, christliche Weltdeutung und italienische Kulturgeschichte. Die drei literarischen Räume des Hauses machten Werke von Dante, Ariost und Tasso zu einem begehbaren kulturellen Gedächtnis.

Anders als die später aus der Casa Bartholdy entfernten Fresken befindet sich der Zyklus des Casino Massimo weiterhin an seinem ursprünglichen Ort. Gerade deshalb lässt sich hier besonders gut nachvollziehen, wie die Nazarener Wandmalerei verstanden: nicht als transportierbares Einzelwerk, sondern als Kunst für einen konkreten Raum.

Merke

Kurz zusammengefasst

Joseph Anton Koch und Philipp Veit gestalteten das Dante-Zimmer im Casino Massimo als räumliche Übersetzung der Göttlichen Komödie. Koch malte Hölle und Purgatorium an die Wände, Veit das Paradies an die Decke. Die Architektur bestimmt deshalb mit, wie Dantes Reise wahrgenommen wird.

Die Fotografie von Lalupa zeigt diesen Zusammenhang besonders anschaulich. Ihr Hochformat führt den Blick von Kochs dunkler Waldszene zu Veits heller Himmelsdarstellung. Zugleich erinnert die Aufnahme daran, dass ein Freskenraum niemals vollständig aus nur einer Perspektive erfasst werden kann.

Kurz gefragt zum Dante-Zimmer

Was bedeutet „Casino“ in diesem Zusammenhang?

Das italienische Wort bezeichnet hier kein Glücksspielhaus. Gemeint ist ein kleineres, repräsentatives Land- oder Gartenhaus. Das Casino Massimo gehörte zu einer römischen Villa und wurde bereits im frühen 17. Jahrhundert errichtet.

Wer malte das Dante-Zimmer?

Philipp Veit gestaltete das Paradies an der Decke. Joseph Anton Koch übernahm die Wandbilder zu Hölle und Purgatorium. Der gesamte Raum entstand über mehrere Jahre hinweg, ungefähr zwischen 1818 und 1828.

Welche Szene ist auf der Wand über der Tür zu sehen?

Sie gehört zum Anfang der Göttlichen Komödie. Dante hat sich in einem dunklen Wald verirrt. Drei Tiere versperren ihm den Weg, bevor Vergil zu seinem Führer durch die Unterwelt wird. Koch verbindet mehrere Momente dieser Handlung in einem großen Bildfeld.

Warum befindet sich das Paradies an der Decke?

Die Lage unterstützt die Bedeutung des Themas. Um das Paradies zu betrachten, muss der Besucher nach oben schauen. Der körperliche Blick folgt damit Dantes geistigem und räumlichem Aufstieg.

Ist die Fotografie selbst das Kunstwerk?

Die Fotografie ist eine eigenständige Aufnahme des Kunstwerks, aber nicht mit dem Freskenraum gleichzusetzen. Sie wählt einen Standort, einen Ausschnitt und eine Belichtung. Für eine Interpretation ist deshalb wichtig, zwischen der Gestaltung des Raumes und der Gestaltung des Fotos zu unterscheiden.

Befinden sich die Fresken noch an ihrem ursprünglichen Ort?

Ja. Das Dante-Zimmer ist weiterhin Teil des Casino Massimo in Rom. Das ist für seine Wirkung entscheidend, weil Wandbilder, Decke, Türen und Bewegungsraum gemeinsam geplant wurden.

Kann das Casino Massimo besichtigt werden?

Nach den aktuellen Angaben von Turismo Roma ist eine Besichtigung grundsätzlich möglich. Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen können sich jedoch ändern. Prüfe sie deshalb vor einem Besuch auf der offiziellen Informationsseite von Turismo Roma.

Wie das Dante-Zimmer in das Gesamtprojekt des Hauses gehört, erfährst du im Hauptartikel Kunst und Wirkung: Fresken, Verbreitung und Nachleben. Der einführende Artikel Die Nazarener – Gemeinschaft, religiöse Erneuerung und Wirkung erklärt außerdem, weshalb gemeinschaftliche Arbeit, ältere Kunstvorbilder und die Freskomalerei für diese Künstlergruppe so wichtig waren.

Einen Überblick über die Geschichte des Gebäudes, die drei literarischen Zimmer und aktuelle Besuchsinformationen bietet Turismo Roma. Die hier besprochene Raumaufnahme von Lalupa kannst du bei Wikimedia Commons in voller Auflösung betrachten. Dort lassen sich auch Kochs Wandfresken und Veits Deckenbilder einzeln untersuchen.